Rebekka Haase sprintet beim Wettkampf auf Gran Canaria die 100 Meter in 10,99 Sekunden - zu starker Rückenwind verhindert Berücksichtigung in den offiziellen Bestenlisten
  14.04.2021 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Auf Gran Canaria absolvieren die deutschen Sprintasse gerade ein Trainingslager. Mit von der Partie auf der Insel im Atlantik ist auch Rebekka Haase. Bei einem Testwettkampf von „Athletismo Canario“ präsentierte sich die Athletin vom Sprintteam Wetzlar zum Auftakt der Freiluftsaison in toller Frühform.

Haase knackte als Siegerin des 100-Meter-Laufes mit hervorragenden 10,99 Sekunden die „Elfermarke“, doch die Topzeit wird leider keinen Berücksichtigung in den offiziellen Bestenlisten finden. Mit strammen 3,6 Metern pro Sekunden schob der Rückenwind die Athletinnen dann doch zu stark an. Rebekka ging wenig später dann auch noch über die 200 Meter in den Startblock. Doch aus dem sicherlich spannenden Duell gegen Corinna Schwab (LAC Erdgas Chemnitz) wurde nichts, da die Hessin einen Fehlstart produzierte. So ging der Sieg mit 22,99 Sekunden (+ 3,1 m/sec.) an die 400-Meter-Spezialistin. Dass sie ebenfalls für Zeiten unter 23 Sekunden gut ist, zeigte Haase anschließend in einem inoffiziellen Trainingslauf.

Das gibt Zuversicht für die Staffel-Weltmeisterschaften „World Relays“ am ersten Mai-Wochenende im polnischen Chorzow (Schlesien), bei denen Bundestrainer Jörg Möckel ein starkes Frauen-Team auf die Bahn schicken möchte, um endgültig die Norm für die Olympischen Spiele einzutüten. Ein weiterer Testwettkampf ist übrigens für diesen Freitag geplant.