Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) läuft Bestzeit und unterbietet problemlos die Olympia-Norm für Tokio
  04.11.2019 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Das Männerrennen beim 38. Frankfurt-Marathon wurde erst auf den letzten Metern entschieden. Hier setzte sich der Äthiopier Fikre Tefera in 2:07:08 Stunden mit zwei Sekunden Vorsprung gegen seinen Landsmann Dawit Wolde (2:07:10h) durch. Dritter, auch nur zwei Sekunden dahinter, wurde Aweke Yimer (Bahrain) in 2:07:12 Stunden. Bester deutscher Läufer war überraschend der Nationalmannschaftsgehrer Karl Junghannß (LAC Erfurt) als Debütant in 2:17:54 Stunden.

Bei den Frauen wusste Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) mit deutlicher Unterbietung der Olympianorm von 2:29:30 Stunden als Gesamtzehnte in Bestzeit von 2:27:26 Stunden vor eigenem Publikum zu überzeugen.  Fast wäre dem Mittelstreckler  Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt)  die große Überraschung bei seinem Debüt gelungen.  Doch nach zu schnellem Anfangstempo - bei Streckenhälfte 21,1 Kilometer wurde er mit vielversprechenden 1:04:23 Stunden gestoppt und er hatte durchaus  die Olympianorm bei den Männern von 2:11:30 Stunden vor Augen – erfuhr er schmerzhaft, dass der Marathon jenseits der 35 Kilometer erst so richtig anfängt. Ihn verließen die Kräfte und er wurde von starken Krämpfen auf der Zielgeraden zum Stehenbleiben und Gehen gezwungen, sodass er mit letzter Kraft als 29. in die Festhalle einlief.

Hessenmeisterschaften Marathon/Männer:

1. Homiyu Tesfaye (LG Eintr. Frankfurt) 2:18:30h; 2. Jannik Ernst (TV Wiesbaden) 2:24:26h; 3. Tom Ring (LT Kassel) 2:27:20h;   

Frauen: 1. Katharina Steinruck (LG Eintr. Frankfurt) 2:27:26h; 2. Friederike Schoppe (LSG Goldener Grund) 2:52:58h; 3. Anne Herzberg (Spiridon Frankfurt) 2:54:00h, 4. Silke Laun (Licher Wald) 1.W45/ 2:59:30h.